Zu den Werken


Schwingungen

Zum Thema Schwingungen zeige ich Arbeiten, die sich weitläufig unter diesem Begriff vereinen lassen. Schwingungen benennt das formal sichtbare der Arbeiten, meint aber auch die darunter liegenden Inhalte. Töne und Farben werden durch Schwingungen übertragen und transportieren so Botschaften, aber es gibt auch unsichtbare Dinge, die durch Schwingungen übermittelt werden wie zum Beispiel Gefühle, Stimmungen, Emotionen oder auch spirituelle Erfahrungen. Diese Art von Kommunikation findet auch zwischen den gezeigten Arbeiten und dem Betrachter statt. Von mir auf verschiedenem Wege aufgenommen Informationen werden in die Bilder eingebracht und dem Betrachter angeboten, der für diese Botschaft, oder Teilen davon empfänglich ist oder auch nicht.                                                                                                   Ich möchte Sie einladen in die Bildwelt meiner Schwingungen einzutreten und sich darauf einzulassen.

 

 

 

 

 







Farbstiftzeichnungen 

Bei den hier gezeigten Arbeiten handelt es sich ausschließlich um Farbstift- oder Buntstiftzeichnungen. Der Farbstift ist in einer Kreuzstrichtechnik meist flächendeckend eingesetzt, im Gegensatz zu den linearen Zeichnungen. Größere Flächen sind teilweise mit farbiger Kreide unterlegt und unterstützen die darüber liegende Farbstiftlage.

Soviel vorweg zur Arbeitstechnik.

Formal gesehen ist die Farbe ein primäres Anliegen. Farbharmonien, Farbkontraste, die farbliche Einbindung der Form in die Fläche. Das Nebeneinander und das Ineinanderfließen der Farben sind die Formalprobleme an denen ich arbeite. Arbeiten, die nicht auf Hell-Dunkelkontrast, auf Figur-Figurgrund aufgebaut sind, sondern weiche, schwimmende Formen, die dann farblich eingebunden werden, Zeichnungen, die meist mehr malerisch als graphisch sind.

Weiteres formales Anliegen ist die Beherrschung größerer, relativ farbloser Flächen, durch, wie ich es nenne, kleine Farbspitzen, z. B. Horizontlinien, Baumgruppen oder Ähnliches, die den Himmel in seiner Farbigkeit bestimmen.

Mein primäres Anliegen ist die Farbe, doch gehört die Auseinandersetzung mit der Form natürlich zwingend zum Bildaufbau. Thematisch behandele ich grob genommen drei Gruppen.

1. Landschaften

Landschaften, die auf das Wesentliche reduziert sind. Meine Landschaften sind immer Horizontbilder. Inhaltlich sind es Stimmungsbilder. Bestimmte Lichtverhältnisse, Wolkenbildungen, Wetterlagen oder Jahreszeiten erzeugen verschiedene Stimmungen im Menschen.

Ich versuche andererseits über die Landschaften Stimmungen auszudrücken. Das Bedrückende einer dunklen Wolkenmasse über dem schmalen Landstreifen, die Leichtigkeit eines blauen Himmels über der "schweren" Erde, den Eindruck von Fruchtbarkeit, den ein frisch gepflügter Acker gegen den "leichten" Himmel hinterlässt oder das flimmernd Leichte eines lichtdurchfluteten Sommertags.

Dies und Anderes sind für sich Ausdruck bestimmter menschlicher Stimmungen, wie Bedrückung, Freude, Angst oder Schwermut.










2. Industrielandschaften

Der Eingriff der Menschen in die Landschaft durch Bebauung, die dann das Bild verändert und eine "Neue Landschaft" entstehen lässt, die dann sehr bedrohlich aussieht und es meistens auch ist.

3. "Stille Bilder"

Bilder, die wie z. B. Strandbilder, die Anwesenheit von Menschen in der Landschaft ahnen lassen, ohne das Menschen zu sehen sind. Eigentlich auch Stimmungsbilder, die trotz einer Leichtigkeit etwas Verlassenes, Trauriges haben. Formal sind die vordergründigen Gegenstände auch Farbsymbole.










Malerei - Zeichnungen 

 Malerei - Zeichnungen, so habe ich diese Ausstellung überschrieben, für mich mehr als nur ein Hinweis auf die Technik, sondern auf zwei verschiedene Schaffens- und Erlebnisprozesse. Bei meinen bisherigen Ausstellungen standen die Zeichnungen im Vordergrund, zunehmend reizt mich die Malerei. Zeichnen ist für mich konkretes Arbeiten, wobei Idee, Skizze und Ausarbeitung sehr eng beieinander sind, das Endergebnis schon ziemlich früh feststeht. Das fertige Bild im Kopf arbeite ich auf dem Blatt darauf zu. Das fordert bei dem streng realistischen Arbeiten (Stacheldraht, Korb etc. ) diszipliniertes Zeichnen. Dagegen lasse ich mir in der Malerei einen größeren Freiraum, hier ist der Weg das Ziel. Malen ist mich eine Reise ohne Bestimmungsort. Ich starte mit einen vagen Vorstellung, Pinselstrich um Pinselstrich, Farbschicht um Farbschicht geht es weiter, betrachtend reagiere ich weiter bis sich das Bild rundet und in sich ruht.

Inhaltlich ähneln sich Zeichnung und Malerei; es soll eine Stimmung vermittelt werden.

Bei den Gemälden sind es Lichtreflexe, Wellen, Strömungen die ich einzufangen versuche, um darin zu verweilen.

Bei den Zeichnungen sind es die einfachen Gegenstände die gereiht, gedreht oder rhythmisiert werden, hierdurch einen neuen Inhalt erhalten und als Landschaft oder Kulisse weiterleben.


Farb- und Bleistiftzeichnungen 

Gezeigt wurden Farb- und Bleistiftzeichnungen, die teilweise auch mit Pinsel oder Spachtel überarbeitet sind.

Thematisch lassen sich die Arbeiten in zwei Gruppen teilen.

Zum einen sind es die mehr gegenständlichen Zeichnungen. Darauf werden einfache Gegenstände, wie z. B. Steine, Hölzer oder Früchte zu Gruppen zusammengestellt, vor einem Hintergrund nebeneinandergereiht oder auf eine "Bühne" gestellt. Sie erscheinen dadurch in einem neuen Licht, wirken wie eine Landschaft mit einer eigenen Stimmung.

Die Arbeiten der zweiten Gruppe entwickeln sich aus der Ersten. Hier wird die Reihung noch weiter getrieben, wird dichter und geht so weit, das der Gegenstand die Bedeutung verliert.

Bei den "Südlichen Impressionen", den Strandstühlen kommt dem einzelnen Gegenstand noch eine Bedeutung zu, bei den Bambusbildern verliert sich das immer mehr.

Es entsteht eine Reihung, ein Rhythmus, eine Klangfarbe, ein geschlossener Farbkörper, bei welchem wechselnde Farbwirkungen zur meditativen Betrachtung einladen.  

Meine Bilder sollen eine Freude für Augen und Sinne sein, ich hoffe, diese strahlen sie auf den einen oder anderen Betrachter aus.